
Aktivität · Natur & Panorama
Cap de Formentor
Die Nordspitze Mallorcas ist einer der spektakulärsten Ausflüge der Insel – und wegen der Zufahrtsregelung in der Hauptsaison der, bei dem Planung am meisten bringt.
Die Straße zum Leuchtturm ist in der Hauptsaison tagsüber für private Pkw gesperrt.
Kurz beantwortet
Was erwartet einen am Cap de Formentor?
Eine schmale, rund 20 Kilometer lange Halbinsel mit Steilküste, Aussichtspunkten, einem Sandstrand und dem Leuchtturm an der Nordspitze. Die Panoramastraße MA-2210 führt ab Port de Pollença über den Mirador Es Colomer bis zum Far de Formentor. In der Hauptsaison ist die Straße tagsüber für private Pkw gesperrt; dann fahren Shuttlebusse.
Zufahrt und Sperrzeiten
Die Beschränkung betrifft den Abschnitt ab dem Mirador Es Colomer in Richtung Leuchtturm und gilt typischerweise in den Sommermonaten während der Tagesstunden. Zeitraum und Uhrzeiten werden jedes Jahr neu festgelegt, deshalb steht hier bewusst kein festes Datum: Maßgeblich sind die Beschilderung vor Ort und die aktuelle Bekanntmachung des Consell de Mallorca. Außerhalb der Sperrzeiten – früh morgens, abends und in der Nebensaison – ist die Zufahrt mit dem eigenen Fahrzeug frei.
| Stopp | Zeit | Was dort ist | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Mirador Es Colomer | 20–30 Min. | Aussichtsplattform über der Felseninsel Es Colomer, Blick auf die Steilküste | Kleiner Parkplatz, früh oder spät anfahren |
| Talaia d'Albercutx | 30–45 Min. | Alter Wachturm mit Rundblick über beide Buchten | Schmale, unbefestigte Stichstraße; zu Fuß angenehmer |
| Platja de Formentor | 1–3 Std. | Sandstrand mit Pinienschatten und Blick auf die Tramuntana | Bootsanleger ab Port de Pollença, eigener Parkplatz |
| Leuchtturm Far de Formentor | 30–60 Min. | Nordspitze der Insel, Aussicht bis Menorca bei klarer Sicht | Endpunkt der Straße, Parkplatz im Sommer schnell voll |
Fahren auf der MA-2210
Die Straße ist asphaltiert, aber eng, kurvig und ohne Leitplanke an den exponierten Abschnitten. Reisebusse beanspruchen in den Kehren die volle Breite. Wer nervös fährt, nimmt den Shuttle oder das Boot. Wohnmobile und größere Fahrzeuge sind auf der Halbinsel grundsätzlich schlecht aufgehoben.
Wann sich der Ausflug am meisten lohnt
In der Nebensaison zwischen Oktober und April ist die Halbinsel frei befahrbar und deutlich leerer – Wind und Wellen an der Nordküste machen den Ausflug dann sogar eindrucksvoller. Im Sommer bleibt der frühe Morgen die beste Option.
Kurzprofil
- Lage
- Nordspitze, ab Port de Pollença
- Dauer
- halber Tag
- Saison
- ganzjährig
- Zufahrt
- Sommer tagsüber nur Shuttle, Boot, Taxi
- Anspruch
- kurvige Panoramastraße
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Port de Pollença als Ausgangspunkt
Von Port de Pollença und Alcúdia starten Shuttle und Ausflugsboote – von dort ist der Ausflug auch ohne eigenes Auto machbar.
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Häufige Fragen zum Cap de Formentor
Darf man mit dem Auto zum Cap de Formentor fahren?
In der Hauptsaison gilt tagsüber eine Zufahrtsbeschränkung für private Pkw auf dem Abschnitt hinter Port de Pollença. Außerhalb dieser Zeiten und außerhalb der Saison ist die Zufahrt frei. Die genauen Zeiträume werden jährlich neu festgelegt und sollten kurz vor der Fahrt geprüft werden.
Wie kommt man ohne Auto zum Leuchtturm?
Mit dem Shuttlebus ab Port de Pollença beziehungsweise Alcúdia während der Beschränkungszeiten oder mit dem Ausflugsboot ab Port de Pollença zur Platja de Formentor. Taxis und geführte Touren sind ebenfalls zugelassen.
Wie lange dauert der Ausflug?
Für die Fahrt ab Port de Pollença mit Stopps am Mirador Es Colomer und am Leuchtturm sollte ein halber Tag eingeplant werden, mit Badepause an der Platja de Formentor entsprechend länger.
Wann ist die beste Tageszeit?
Früher Morgen und später Nachmittag. Dann ist das Licht an der Steilküste besser, die Aussichtspunkte sind leerer und die Parkplätze am Leuchtturm nicht überfüllt.
Gibt es am Cap Verpflegung?
Am Leuchtturm gibt es eine kleine gastronomische Versorgung mit saisonalen Zeiten. Wer sicher gehen will, nimmt Wasser mit – auf der Halbinsel gibt es sonst nichts.